Birgit Brenner

Texte

Birgit Brenner setzt sich in ihren Arbeiten gesellschaftskritisch mit Auswirkungen des sozialen Abstiegs, mit Einsamkeit und der Angst vor dem Alter auseinander. Anhand alltäglicher Situationen thematisiert die Künstlerin in Szenen zwischen Paaren oder inneren Dialogen der Protagonisten allzu vertraute gesellschaftliche Ängste. Ihre raumgreifenden Installationen inszeniert sie aus Fotografien, Pappe, Holz und Texten. Wobei sich Text und Bild nicht illustrieren, sondern wechselseitig die gewollte Aussage erweitern.

Birgit Brenner (geboren 1964) studierte bei Rebecca Horn an der Hochschule der Künste, Berlin und machte dort 1996 ihren Meisterschülerabschluss. Seit 2007 lehrt sie als Professorin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart im Fachbereich Bildende Kunst, Fotografie, Zeichnungen, Neue Medien.
 Birgit Brenner hat an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen, zuletzt war sie in der Kunsthalle Tübingen mit einer großen Einzelausstellung zu sehen. Weitere Einzelausstellungen u.a. Kunstsammlung Jena, Dortmunder Kunstverein, Kunstverein Paderborn.

Brigitte Werneburg, Semantik der Krise. Birgit Brenners analytische Alltagssituationen, online Kunstmagazin der Deutschen Bank www.db-artmag.de. März 2009.

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