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Tom Anholt, Mirjam Völker, Titus Schade, Ross Chisholm, Kristina Schuldt
TAKE FIVE
Ausstellung: 9. Januar - 10. Februar 2018
Galerie EIGEN + ART Berlin

Tom Anholts Arbeiten handeln von einem möglichen Übergang. Das Starre, von vornherein Festgelegte, lehnt Anholt offensichtlich ab. Seine Bilder sind wie Zwischenräume oder Durchlässe. Sie balancieren auf der Schwelle vom Konkreten zum Abstrakten. Wer sie aufmerksam betrachtet, wird auf ihnen Spuren ihres Entstehens bemerken. Fast immer wurden sie noch und noch übermalt. All diesen Werken ist eins zu eigen: Durch das Offenlegen des eigenen Entstehungsprozesses erzählen sie eine Geschichte.

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Es gibt auf allen Bildern geheimnisvolle Bogen, die einen sonst unsichtbaren Energiefluss zu illustrieren scheinen oder es finden sich auf ihnen kleine leuchtende Punkte, die wie der Sternenstaub aus Märchen wirken. Diese Arbeiten sind in einem Zwischenreich zu verorten. Beim Betrachten fühlt man sich versetzt in einen Zustand wie kurz nach dem Erwachen, wenn das Bewusstsein wieder in die sogenannte „wirkliche Wirklichkeit“ eintaucht und sich darin die anders wirklichen Traumbilder so unaufhaltsam auflösen, dass man wehmütig wird.

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Aber anders als solche Traumbilder, lösen sich Anholts Bilder nicht einfach auf. Sie haben Bestand und ermöglichen ein nur auf den ersten Blick unscheinbares, flüchtiges, tatsächlich aber ganz substanzielles Erlebnis. Anholt nimmt den Betrachter mit auf eine Reise.

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