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Uwe Kowski

10. Januar 2004 - 28. Februar 2004

Uwe Kowski, 1963 in Leipzig geboren, studierte von 1984-1989 in der Klasse von Bernhard Heisig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig.
Uwe Kowskis aktuelle Arbeiten oszillieren zwischen den Prinzipien Chaos und Ordnung, mit dem Ziel die Willkür und die Lebendigkeit in eine Form zu bringen.
Im gleichen Moment macht er den Schritt von der Idee zur Abstraktion nachvollziehbar, um in den Bildern die Augen des Betrachtes zwischen Oberfläche und Struktur Hin-und-her-Wandern zu lassen.
Man mag vielleicht skizzenhafte Zeichnungen erkennen, die nur in ihrer Andeutung existieren. Diese sind so mit dem Farbraster verschmolzen, dass Vorder- oder Hintergrund nur in der Festlegung des Betrachters existieren.
Ein typisches Merkmal seiner Arbeiten ist ein architektonisch gegliederter Rhythmus, direkt vernetzt mit einer individuellen Farbwahl. Oft ist er unterbrochen, der Blick bleibt an Details hängen und findet dann neue Wege im Bild.
Zurzeit befasst sich Uwe Kowski wieder mehr mit gegenständlichen Strukturen. Die Oberflächen öffnen sich und lassen die ursprüngliche Idee sichtbar werden, deutlich erkennbar im Gegensatz zu den Arbeiten aus der jüngsten Vergangenheit.
Etwas Figuratives in einer abstrakten Form zu entdecken suchen, ist daher charakteristisch für die Herangehensweise des Betrachters an Kowskis Arbeiten.
Diese Synchronität der Elemente, derer Uwe Kowski sich bedient, erweckt den Eindruck von Unendlichkeit

Uwe Kowski | Modellbahn | Öl auf Leinwand | 200 x 230 cm | WV Nr. 813 | 2003

+ in der Ausstellung gezeigte Leinwände (1,3 MB)

+ Aquarelle (1 MB)